Insolvenzrisiko bei Hausanbietern

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hat etwa 800.000 Firmenbilanzen ausgewertet und ist zu dem wenig überraschenden Ergebnis gekommen, dass die Pleitegefahr mit dem Verschuldungsgrad eines Unternehmens steigt. Das war abzusehen.

Höchster Verschuldungsgrad in der Bauwirtschaft
Interessanter ist, dass der höchste Verschuldungsgrad in der Bauwirtschaft zu finden war. Womit diese hochverschuldeten Bauunternehmen und Hausanbieter auch dem höchsten Insolvenzrisiko ausgesetzt sind.

Für Sie als Bauherr bedeutet dies: Suchen Sie sich Ihren Baupartner gut aus. Wir haben bereits in unserem Grundlagenbeitrag „Die 10 schlimmsten Fehler beim Hausbau“ auf einige unserer Meinung nach sinnvolle Auswahlkriterien hingewiesen. Diese Kriterien-Liste sollten Sie um die Frage nach der wirtschaftlichen Lage Ihres Bauunternehmens bzw. Hausanbieters ergänzen.

Fragen Sie ganz direkt nach dem Verschuldungsgrad und lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben. Am besten zusammen mit einer aktuellen Bilanz. Streichen Sie Unternehmen, die sich zieren oder diese Daten gar nicht herausrücken wollen sofort von der Liste der möglichen Anbieter.

Bankauskunft oder Bankgarantie
Wenn Sie noch weiter gehen wollen, fordern Sie über Ihre Hausbank eine Bankauskunft über den Hausanbieter an oder lassen Sie sich gleich eine Fertigstellungsgarantie seiner Bank geben. Wobei dabei zusätzliche Kosten anfallen (Aval-Provision) und der Hersteller im Gegenzug auch eine Bankgarantie von Ihnen verlangen kann.

Herzlichst, Ihr Hausfreund



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